Montag: 15.03.2027
ab 19:00 Uhr

Vorabend-Empfang
Am Vorabend des Kongresses findet im Steigenberger Hotel Bielefelder Hof ein Get-together statt. In stilvollem Ambiente bietet die Vorabendveranstaltung der CareNect Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre auf den Kongresstag einzustimmen, erste Kontakte zu knüpfen, bestehende Netzwerke zu pflegen und Gespräche zu vertiefen.
Früh anmelden lohnt sich!
Die Teilnahme ist kostenfrei und exklusiv nur für Kongress-Teilnehmende buchbar.
↘ Veranstaltungsort
Steigenberger Hotel Bielefelder Hof
Am Bahnhof 3
33602 Bielefeld
Abrufkontingent für Zimmerbuchungen:
Stichwort „VDAB-BSB“
Dienstag, : 16.03.2027
9:30 Uhr
Empfang
Registrierung und Fachausstellung
10:00 Uhr
Eröffnung & Praxis-Deep-Dive
Anhand der Entwicklung einer Pflegeeinrichtung vom Erfolg über eine wirtschaftliche und organisatorische Krise bis hin zur erfolgreichen Stabilisierung werden die zentralen Herausforderungen der Branche sichtbar gemacht. Das Praxisbeispiel bildet den Auftakt für die folgenden Fachpanels und zeigt, wie Wirtschaftlichkeit, Qualität, Führung und strategische Weiterentwicklung gemeinsam über den langfristigen Erfolg von Pflegeunternehmen entscheiden.
Stephan Baumann, VDAB-Bundesvorsitzender und
Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer VDAB
11:00 Uhr
Panel 1:Wirtschaftlichkeit und finanzielle Resilienz
↘ Moderation
N.N., Geschäftsführung VDAB-BSB
↘ Fokus
Prävention von Versäumnissen, Controlling-Instrumente und Liquiditätssicherung
Impulsvortrag · 30min:Wo geht Geld verloren? Wirtschaftliche Warnsignale in Pflegeeinrichtungen früh erkennen
Wirtschaftliche Warnsignale in Refinanzierung, Personal und Liquidität werden frühzeitig erkennbar und durch klare Kennzahlen, Prozesse und Verantwortlichkeiten steuerbar.
N.N., Geschäftsführung VDAB-BSB
Experten-Input I · 15min:Beratung Worstbrock
Sanierungsinstrumente helfen, wirtschaftliche Krisen strukturiert zu analysieren, Handlungsprioritäten abzuleiten und Pflegeunternehmen nachhaltig zu stabilisieren.
Alexander Worstbrock, Inhaber Unternehmensberatung Worstbrock
Experten-Input II · 15min:Der Einfluss der Buchhaltungsqualität auf Controlling und Pflegesatzverhandlungen
Die Qualität der Finanz- und Lohnbuchhaltung schafft Transparenz, belastbare Nachweise und die Grundlage für ein aussagekräftiges Controlling. Sie ist zugleich ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Pflegesatzverhandlungen.
Tim Sons, Wirtschaftsprüfer | Steuerberater | Partner, Märkische Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Essen
Podiumsdiskussion · 45min: Praxisaustausch: Vom Defizit zur Stabilität – Was Pflegeunternehmen konkret tun können
Die Podiumsdiskussion mit Teilnehmern als Praxisaustausch zeigt, wie Pflegeunternehmen wirtschaftliche Risiken erkennen, typische Fehler vermeiden und tragfähige Steuerungsstrukturen aufbauen.
Teilnehmende: Praxispartner:innen
moderiert von: N.N., Geschäftsführung VDAB-BSB
↘ Kernschwerpunkte
- Warnsignale: Wirtschaftliche Risiken früh erkennen
- Sanierung: Instrumente zur Krisenbewältigung und Priorisierung
- Steuerung: Buchhaltung, Controlling und Liquidität verlässlich sichern
↘ Take-Aways
- Tool für Liquiditätsplanung
- Checkliste zur Vermeidung von Schieflagen
- Steuerungs-Tools
Panel 2:Qualitätsmanagement (QM)
↘ Moderation
Thorsten Glaser, Qualitätsberatung VDAB-BSB
↘ Fokus
Wirksame QM-Systeme im Alltag verankern, Qualitätsdefizite konsequent aufarbeiten und durch klare Kommunikation mit Prüfinstitutionen und Auftraggebern nachhaltiges Vertrauen schaffen.
Impulsvortrag · 30min:Gelebte Prozesse schaffen jede Prüfung
Ist nicht eigentlich jeden Tag Prüfung? Ein belastbares QM-System gibt im Alltag Orientierung, unterstützt Mitarbeitende bei Standards und schafft die Grundlage für gute Prüfergebnisse. Entscheidend sind klare Anforderungen, gezielte Prüfungsvorbereitung und gelebte Prozesse.
Thorsten Glaser, Qualitätsberatung VDAB-BSB
Praxisbericht · 30min:Nach der Prüfung ist vor der Verbesserung: Erfolgreiches Qualitätsmanagement in der Praxis
Kein gutes Prüfergebnis – was tun? Der Praxisbericht zeigt, wie aus Ist-Erhebung, Projektplan, Defizitbearbeitung und Anhörungsverfahren ein strukturierter Qualitätsentwicklungsprozess entsteht. Im Mittelpunkt stehen neu gestaltete Pflegeprozesse, klare Verantwortlichkeiten, gestärkte Führungskräfte, Coaching, Audits und Evaluation bis zur erfolgreichen Folgeprüfung.
N.N., Praxispartner:innen
Podiumsdiskussion · 45min:Qualitätsmängel erkennen, handeln, nachhaltig verbessern
Den Anforderungen effektiv gewachsen sein: Im Praxisaustausch werden Impulsinhalte, konkrete Fragen, Szenarien und Fallbeispiele aus dem Plenum vertieft. Expertinnen und Experten diskutieren praxisnahe Umsetzung, Qualitätsentwicklung und direkt nutzbare Handlungsempfehlungen für den Alltag.
Teilnehmende: Praxispartner:innen
moderiert von: Thorsten Glaser, Qualitätsberatung VDAB-BSB
↘ Kernschwerpunkte
- QM-Systeme für den Alltag
- Zielgerichtete Prüfungsvorbereitung und Schwerpunkte
- Kommunikation und Auftreten in der Prüfung
- Nachbearbeitung von Prüfergebnissen
↘ Take-Aways
- Checkliste: Vorbereitung einer Prüfung
- Arbeitshilfe: Schreiben einer Stellungnahme, Vorbereitung einer Anhörung
- Alltagstaugliche Anforderungen an die Dokumentation (Strukturmodell)
12:45 Uhr
Mittagspause & Thementische (im Foyer)
14:00 Uhr
Panel 3:Führung
↘ Moderation
Martin Ducke, Organisationsberatung VDAB-BSB
↘ Fokus
Führen in Zeiten des Wandels: Orientierung geben, Mitarbeitende binden, Zukunft gestalten
Impuls-Intro · 15min: Führung macht den Unterschied
Wirtschaftlicher Druck, personelle Engpässe, Konflikte und fachliche Defizite stellen Einrichtungen vor komplexe Herausforderungen, die mehr als neue Vorgaben oder Prozesse erfordern. Führungskräfte geben Orientierung, schaffen Vertrauen, beteiligen Mitarbeitende und treiben Entwicklung konsequent voran.
Martin Ducke, Organisationsberatung VDAB-BSB
Fachvortrag · 45min:Führung, die Veränderung möglich macht
Wie gelingt es Führungskräften, Menschen für gemeinsame Ziele zu gewinnen und Veränderungen auch unter schwierigen Bedingungen wirksam zu gestalten? Im Mittelpunkt stehen Glaubwürdigkeit, Vorbildwirkung, Beteiligung, Kompetenzentwicklung und Rahmenbedingungen, die Mitarbeitende befähigen und gemeinsame Handlungsfähigkeit stärken.
N.N., Expert*in für Führung, Kompetenz- und Organisationsentwicklung
Podiumsdiskussion · 45min:Vom Beratungsimpuls zur eigenen Stärke: Wie Führung Veränderung wirksam macht
Führungskräfte aus unterschiedlichen Einrichtungen zeigen, wie wirtschaftliche, personelle oder fachliche Herausforderungen durch klare Führung und konsequente Umsetzung bewältigt werden können. Praxisbeispiele verdeutlichen, wie Beratung Einrichtungen dabei unterstützt, eigene Kompetenzen für nachhaltige Entwicklung aufzubauen.
Teilnehmende: Praxispartner:innen
moderiert von: Martin Ducke, Organisationsberatung VDAB-BSB
↘ Kernschwerpunkte
- Führung als Schlüssel für Veränderungsfähigkeit
- Transformationale Führung und glaubwürdige Vorbildwirkung
- Beteiligung, Kompetenzentwicklung und klare Verantwortung
↘ Take-Aways
- Praxis-Check „Dürfen – Können – Wollen“ für eine konkrete Führungssituation
- Reflexionsfragen zum eigenen Führungsverhalten
- 90-Tage-Transferblatt für eine konkrete Führungs- oder Veränderungsaufgabe
Panel 4:Innovative Versorgungsformen & Quartiersentwicklung
↘ Moderation
Martin Lyra, Wirtschaftsberatung VDAB-BSB
↘ Fokus
Bestand weiterentwickeln, Angebote gezielt ausbauen und sozialräumliche Kooperationen stärken
Impulsvortrag · 25min:Betreutes Wohnen- mehr als Wohnen / ein innovatives Konzept für Betreuung und Pflege im Alter
Betreutes Wohnen neu gedacht: Die Verbindung von ambulantem Pflegedienst, Tagespflege und weiteren Dienstleistungen unter einem Dach erschließt wirtschaftliche Potenziale, nutzt Ressourcen effizient und stärkt die Betreuungsqualität. Das Konzept zeigt, wie moderne Wohn- und Versorgungskonzepte mit planbaren Strukturen attraktive Perspektiven für Unternehmer und Träger schaffen.
Maren Röcker, Geschäftsführerin, Sabirowsky Service und Wohnen, Pflegedienst Ohana und Tagespflege zur Post
Impulsvortrag · 20min:Versorgungsquartiere als Zukunftsstrategie der Sozialwirtschaft
Versorgungsquartiere eröffnen sozialwirtschaftlichen Unternehmen neue Geschäftsfelder, Erlösmodelle und strategische Partnerschaften. Träger können ihre Kompetenzen vernetzen und sich vom klassischen Leistungserbringer zum zukunftssicheren Gestalter sozialer Daseinsvorsorge entwickeln.
Torsten Anstädt, Co-Founder und Geschäftsführer der humaQ gGmbH
Podiumsdiskussion · 45min:Versorgungsstrukturen im Kontext rechtlicher Rahmenbedingungen
Im Fokus der Diskussionsrunde stehen die praktische Umsetzbarkeit von Wohn- und Versorgungsmodellen, die Verbindung verschiedener Leistungsangebote sowie Praxiserfahrungen aus Projekten. Besprochen wird, wie neue Konzepte wirtschaftlich und organisatorisch tragfähig werden.
Teilnehmende: Praxispartner:innen, Maren Röcker, Thorsten Anstädt
moderiert von: Martin Lyra, Wirtschaftsberatung VDAB-BSB
↘ Kernschwerpunkte
- Wohn- und Betreuungsangebote wirtschaftlich gestalten
- Leistungsbausteine sinnvoll kombinieren
- Erlösmodelle und Partnerschaften entwickeln
- Rechtliche Rahmenbedingungen einordnen
↘ Take-Aways
- Projekt-Checkliste von der Idee bis zur Umsetzung
- Tool zur Leistungsbaustein-Planung
- Handout mit zentralen Impulsen aus Fachvortrag und Diskussion
15:45 Uhr
Kaffeepause & Networking
16:15 Uhr
Abschlussimpuls & Zusammenfassung der Lösungsansätze
17:00 Uhr